Presse

Pressemeldung vom 21.07.2005

dvta sieht im Palliativbereich großes Potenzial für MTA in der Nuklearmedizin

Der Deutsche Verband technischer Assistenten in der Medizin e.V. (dvta) sieht durch die Entwicklung der Nuklearmedizin großes Potenzial für palliative Maßnahmen im Gesundheitsbereich.

"Die palliative Anwendung nuklearmedizinischer Verfahren ist unspektakulär und oftmals wenig bekannt. Richtig eingesetzt, kann damit jedoch die Lebensqualität nicht nur von sterbenden Patienten deutlich erhöht werden. Bei der Begleitung palliativer Patienten kommt der MTAR daher eine besondere Verantwortung zu.", so der dvta-Vorsitzende Andreas Pfeiffer anlässlich des MTA-Forums, das am 09. Juli in Baden-Baden tagte.

Palliativmedizin umfasst die gesundheitliche, psychische und soziale Versorgung von Patienten, deren Erkrankung nicht mehr heilbar ist. Ziel palliativer Maßnahmen ist es bestmögliche Lebensqualität für den Patienten und seine Angehörigen herzustellen, vor allem durch die Linderung von Schmerzen und die Begleitung bei psychischen Bedürfnissen.

Im Mittelpunkt der Baden-Badener Fachtagung des MTA-Berufsverbandes stand das Thema Knochen und Schmerz. Es referierten Experten aus den diversen Bereichen der Radiologie zu folgenden Themen: Skelettdiagnostik von Mangel- und Systemerkrankungen, palliative Schmerztherapie von Knochenmetastasen in der Nuklearmedizin, Besonderheiten pädiatrischer Skelettdiagnostik und Kernspintomographie bei Sportverletzungen. Letzteres Thema gewann vor allem durch die wenige Kilometer entfernt stattfindende Tour de France an besonderer Aktualität.

Der dvta ist der Berufsverband der Medizinisch-Technischen Assistentinnen und Assistenten in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 90.000 MTA und organisiert die berufliche Aus- und Fortbildung.

Pressekontakt:
dvta Andreas Pfeiffer
Spaldingstr. 110 b
20097 Hamburg
Tel. (040) 2 35 11 70
E-Mail: andreas.pfeiffer@dvta.de

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