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Pressemeldung vom 05.04.2006

Weltgesundheitstag: dvta sieht Technisierung als größte Herausforderung im Gesundheitswesen des 21. Jahrhunderts

Der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin (dvta) sieht die zunehmende Technisierung als größte Herausforderung im Gesundheitswesen des 21. Jahrhunderts an.

Das unterstreicht der Verband anlässlich des Weltgesundheitstages am 06. April, der unter dem Motto "Menschen für Gesundheit - die Gesundheitsberufe" steht. Der dvta ist mit rund 20.000 Mitgliedern einer der größten Fachorganisationen im Gesundheitswesen. Er vertritt die Medizinisch-Technischen Assistenten in Deutschland, die in Labor und Radiologie tagtäglich an der Schnittstelle von Medizin und Technologie arbeiten.

"Die moderne Medizin ist ohne hochentwickelte Technik kaum mehr denkbar", so Andreas Pfeiffer, Fachrichtungsvorsitzender des dvta für Radiologie und Funktionsdiagnostik. "Von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachbehandlung bei Patienten kommen heute vielfältige medizintechnische Anwendung zum Einsatz, die uns helfen Krankheiten schneller und besser zu behandeln. Das verändert auch die Anforderungen an die Gesundheitsberufe".

Der dvta plädiert deshalb für eine qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung in der Medizin. "Neue technologische Anwendungen und Forschungsergebnisse müssen ständig in die Qualifikation von Ärzten, MTA und Pflegepersonal einfließen", so Andreas Pfeiffer. "Nur so kann Deutschland seine führende Rolle im Gesundheitswesen behaupten und Patienten eine optimale Versorgung bieten." Der Fachverband warnt deshalb vor weiteren Einsparungen im Gesundheitswesen und fordert eine Fachhochschulausbildung für deutsche MTA, wie europaweit üblich.

Auch die Pläne von immer mehr Krankenhäusern das medizinisch-technische Personal aus Kostengründen dem Pflegebereich zu unterstellen, sieht der dvta als falschen Weg. "Gerade um Patienten im sensiblen Bereich der Radiologie und Labormedizin optimal zu versorgen, muss hier die Verantwortung bei fachkundigen Ärzten liegen", fordert Andreas Pfeiffer.

Pressekontakt:
dvta - Andreas Pfeiffer
Spaldingstr. 110 b
20097 Hamburg
Tel. (040) 2 35 11 70
E-Mail: andreas.pfeiffer@dvta.de 

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