Das Bundesamt für Strahlenschutz hat Ende Juni neue Diagnostische Referenzwerte für die Röntgenverordnung veröffentlicht. Die Dosis ist im Vergleich zu den bisherigen Werten deutlich gesunken.
Jede Röntgenuntersuchung ist mit einer Strahlenbelastung verbunden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet daran, unnötige Röntgenuntersuchungen zu vermeiden und bei notwendigen Untersuchungen die auftretende Strahlenbelastung zu verringern.
Der diagnostische Referenzwert (DRW) ist die Strahlendosis, die für eine bestimmte Röntgenuntersuchung im Durchschnitt nicht überschritten werden soll. Erstmals hat das BfS außerdem Referenzwerte für vier Computertomographie-Untersuchungsarten an Kindern für jeweils sechs Alters- bzw. Gewichtsklassen festgelegt.
Die aktualisierten Referenzwerte liegen im Durchschnitt um 30 bis 50 Prozent niedriger als die bisher gültigen Werte. So liegt beispielsweise der neue diagnostische Referenzwert für eine Röntgenaufnahme des Beckens um 40 Prozent niedriger als der alte Wert. Das Strahlenrisiko aus der Röntgenuntersuchung verringert sich um den gleichen Prozentsatz. Damit zeigt sich der erhoffte Trend in Richtung einer Reduzierung der Strahlenbelastung bei der einzelnen Untersuchung.
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, veröffentlicht auf idw-online
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